Das Auge isst mit

Wir alle kennen es: Wir sind auf einer Party oder einem Event eingeladen und eigentlich knurrt schon der Magen. Der Tag war sehr anstrengend und wir hoffen, dass es neben dem Aperitif auch endlich gleich mit dem Essen losgeht. Und dann kommt der Kellner mit einem Tablet, auf dem Mini-Häppchen serviert werden. Wie soll man da bloß satt werden? Und wenn dann der Kellner noch nicht einmal das servierte Essen aussprechen oder einem nicht erklären kann, was genau auf den Tellern liegt, vergeht einem der Hunger bereits. Solche Eindrücke bleiben den Gästen und Teilnehmern meistens länger in Erinnerung als der Inhalt der Veranstaltung, der darauf folgt.
Wir wollen Euch heute einmal genau aufzeigen, worauf wir bei unseren Catering-Partnern Wert legen und auf was wir alles achten.

Herausforderungen

Wer so viele Events im Ausland und mit unterschiedlichen Kulturen plant wie wir, der weiß, dass das Catering manchmal ganz schön zur Herausforderung werden kann. Asiaten lieben weißen Reis, Moslems dürfen kein Alkohol trinken und Schweinefleisch verzehren – alles Halal versteht sich, Australier möchten gerne Vegemite zum Frühstück, beim Essen mit Japanern schenkt man sich nie etwas selbst zu trinken ein – erst wird immer dem Nachbarn etwas angeboten, der dem anderen dann im Gegenzug etwas nachschenkt.

Dass der Trend immer mehr zu vegan, laktosefrei und vermehrten Allergien tendiert, haben wir natürlich auch auf dem Schirm. All solche Dinge fragen wir vorher im Teilnehmerhandling genau ab oder wissen wir bereits aus deren Kultur. Solche Catering-Anfragen sind natürlich eine Challenge für unsere Catering-Partner. Neben all diesen Feinheiten müssen wir vorher natürlich genau definieren, welcher Partner für welche Gruppe passend ist. Der eine ist auf vegetarische Gerichte spezialisiert, die anderen sind Talente in BBQ und außergewöhnlichen Fleisch- und Fischgerichten. Natürlich ist es uns wichtig, dass unser Partner aus der Veranstaltungsregion kommt.

Unser Augenmerk

So können wir kürzere Logistikwege garantieren und vor allem auf regionale und traditionelle Produkte achten. Das ist der Hauptfaktor, nach dem wir unsere Partner auswählen. Denn vor allem beim Catering gilt es Ressourcen genau einzusetzen und zu sparen. Vor allem die Essens-Entsorgung nach den Events ist ein großes Thema für uns. Um dem gegen zu wirken, gab es bei uns schon hochwertige Lunch-Boxen als Give-Away, damit die Gäste sich Reste für Zuhause einpacken können. In vielen Ländern dürfen die Essensreste auch weiterverschenkt werden, Deutschland ausgenommen. Hier arbeiten wir dann gerne mit regionalen Tafeln zusammen, die das Essen an Bedürftige weiterreichen. Daraus sind schon einige tolle Teambuilding-Aktivitäten mit dem Kunden entstanden.

Jeder Teilnehmer findet auf seinem Platz neben seinem Namensschild auch ein Allergiekärtchen und Food-Preference-Kärtchen. So kann das Cateringpersonal genau zuordnen, wer welche Gerichte erhält. Natürlich wird das gebuchte Personal genau auf die Essenauswahl gebrieft, sodass jeder genaue Auskunft geben kann. Das ist vor allem wichtig für den ersten Eindruck! Neben einer außergewöhnlichen Tischdekoration, die ebenfalls nachhaltig und natürlich ausgewählt wird, achten wir auch auf eine überraschende Essenspräsentation. Denn das Auge isst schließlich mit!

Jedes Event ist individuell, da die Teilnehmer es zu einem besonderen Erlebnis gestalten. Und wir setzen die Kirsche auf die Torte.

Fotos:

1. © Unsplash // Aneta Voborilova
2. © Unsplash // Jordan Arnold
3. © Unsplash // Katarzyna Pracuch

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