Green – Blue – Green

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Auch in der Event-Branche hat das Thema Sustainability schon vor einiger Zeit Einzug gehalten. Einige Agenturen führen seit längerem Zahlen, Daten und Fakten zu Verbrauch und Einsparungen. Unter anderem CO²-Einsparung, weniger Müll, Heizkosten im Büro und vieles mehr. Aber immer noch wird das ganze Thema etwas stiefmütterlich behandelt. Auf den Webseiten wird es in der hintersten Ecke, schon fast versteckt. Dabei gehört es ganz klar in den Mittelpunkt unseres Tuns. Privat und auch in jedem Unternehmen. Oft liegt es auch daran, dass viele Kunden einfach nicht bereit sind, dafür mehr zu zahlen. 

Durch die Corona-Pandemie hat das Thema Nachhaltigkeit einen neuen Push bekommen. Digitale und hybride Events können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Auch wenn der Stromverbrauch bei digitalen Events recht hoch ist, so wird die Umwelt aber durch weniger Reisen entlastet. Allein was die Bühnen- und Raum-Ausleuchtung bei einem LIVE Event an Strom verbraucht ist gigantisch. Dies fällt bei digitalen Events viel weniger ins Gewicht. Sustainability bedeutet neben der Einsparung, der sehr offensichtlichen Dingen, auch Ressourcen wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Und hier gibt es noch viel zu tun. Mieten statt kaufen ist inzwischen fast überall etabliert. Kreative Ideen, wie z.B. Namensschilder – wenn schon gedruckt dann auf Recyclingpapier oder vielleicht sogar auf Samenpapier. So wird langsam eine runde Sache daraus. 

Die Branche steht hier erst am Anfang. Agenturen und Kunden müssen lernen, dass Events, egal ob live, digital oder hybrid, nicht verschwenderisch sein dürfen. Denn wir alle tragen Verantwortung für eine enkelfähige Zukunft. 

© Unsplash // Brian Yurasits

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